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Presseberichte

Neulenker verpassen oft Fristen

March-Anzeiger, Freitag 26. August 2011

Momentan sind auf Schwyzer Strassen 7'041 Personen mit einem Führerausweis auf Probe unterwegs. Obschon ein Grossteil der Neulenker die Zweiphasenausbildung angetreten hat, verzeichnet das Verkehrsamt eine zunehmende Anzahl abgelaufener Führerscheine auf Probe - aufgrund der Nichteinhaltung der Weiterbildungsfristen.

Die Anzahl Ausweisannullationen hat sich national von 67 Fällen im Jahr 2009 auf 1'388 Ausweisentzüge im vergangenen Jahr erhöht. "Dies erstaunt nicht", hält die Kommission für Qualitätssicherung der Zweiphasenausbildung fest. Denn: 2010 habe die Anzahl Neulenker, die im Besitz eines Ausweises auf Probe sind, um rund 50 Prozent zugenommen. So verlängerte sich die Probezeit aufgrund von Administrativmassnahmen im gleichen Zeitraum ebenfalls um 27 Prozent, spricht um 7'030 Fälle. Josef Blersch, Vorsteher des kantonalen Verkehrsamtes spricht ebenfalls von einer Zunahme der eingeleiteten Administrativmassnahmen bei Neulenkern.

59 mal von vorne beginnen

"Seit Anfang 2010 bis heute mussten wir in 227 Fällen einen Führerausweis auf  Probe entziehen", konstatierte der Experte. Die Gründe waren der Häufigkeit nach die mehrmalige Missachtung der Höchstgeschwindigkeit, Alkohol und Unaufmerksamkeit im Strassenverkehr. "Dies bedeutet für die Neulenker zwangsläufig, dass ihre Probezeit um ein Jahr verlängert wird." Überdies müssen 59 Inhaber eines Führerausweises auf Probe seit 1. Januar 2010 die gesamte Fahrausbildung noch einmal antreten, da ihr Ausweis annulliert wurde.

2010 erhielten erstmals alle Neulenker nach bestandener Führerprüfung einen Ausweis auf Probe. "So verzeichnen wir momentan 7'041 Schwyzerinnen und Schwyzer, die einen befristeten Führerausweis auf sich tragen", ergänzt Blersch. "Davon haben bereits 4'655 Neulenker den ersten obligatorischen Weiterbildungskurs absolviert." Ganze 3'458 Personen haben bisher den zweiten Kurstag besucht. Ein guter Schnitt, wie der Fachmann findet.

155 Neulenker haben Frist verpasst

Dennoch hätten es 155 Neulenker versäumt, während drei Jahren die Zweiphasenausbildung anzutreten - 61 Personen den ersten Kurs, 94 den zweiten. "Einerseits haben die fehlbaren Lenker die Frist verpasst, andererseits stellen wir auch häufig Gleichgültigkeit gegenüber des Kursobligatoriums fest", bedauert Josef Blersch. So haben im Kanton Schwyz ein Drittel jener 155 Neulenker nach Ablauf der dreijährigen Probefrist ein kostenpflichtiges Verlängerungsgesuch eingereicht. "Das bedeutet, dass diese Personen die Kurse innert 90 Tagen nachholen können, jedoch nur am Kurstag selbst ein Fahrzeug führen dürfen", erklärt der Amtsvorsteher. Trotz allem sei die Zahl der Lenker, welche die dreijährige Probezeit nicht genutzt hätten zu relativieren. Schliesslich wohnen einige dieser 151 Personen nicht mehr im Kanton. Die Bilanz des Fachmanns: "Wir sind auf Kurs".

"Die Fahrkuse sind bitternötig"

Obschon sich der Führerausweis auf Probe aus Sicht des Fahrlehrers und Kursleiters Ivo Egli bewährt hat, bemängelt er das Können der Neulenker.

Der Führerschein auf Probe ist Ende 2005 in Kraft getreten. Wie begegnen Sie am Kursort Tuggen der Nachfrage?
Die Nachrage steigt stetig. Vor allem jetzt, da alle Neulenker im Besitz eines Führerausweises auf Probe sind.

Jährlich begrüssen sie rund 350 Kursteilnehmer. Welche Bilanz ziehen sie zu den obligatorischen Fahrkursen?
Sie sind bitternötig, Manchmal kommen Leute zu uns, die kaum im Stande sind, ein Fahrzeug zu bedienen. Ich frage mich, wie jene Personen es überhaupt bis auf unsere Kursanlage schaffen. Für mich hat sich das Kurs-Modell bewährt, immerhin können wir direkt auf die Verkehrssicherheit Einfluss nehmen.

Das heisst, die Kurse dienen ihrer Ansicht nach nicht nur der Auffrischung?
Nein, keinesfalls. Wir Kursleiter haben so wenigstens die Möglichkeit, den Neulenern während zwei Tagen Tipps in Sachen Fahrzeugbedienung, Vortrittsregeln und Kurven fahren mit auf den Weg zu geben.

Gutes Fahrgefühl im Alter ist Lebensqualität

Senioren wollen und sollen mobil bleiben - und sich dabei sicher fühlen. Das ist das Lernziel des Pilotkurses "Mobil sein - Mobil bleiben" im Verkehrszentrum Tuggen.

Fahrlehrer und Initiant Ivo Egli ist begeistert von diesem Pilotkurs - obwohl er auch ein Wagnis sei. "Wir stellen ein Programm auf die Beine, das technische, praktische und gesundheitliche Aspekte des Fahrens berücksichtigt. Doch wir wissen auch, dass viele Senioren abwinken, wenn sie das Wort Fahrkus hören". sagt Egli. Das liege häufig an der Befürchtung, den Führerschein verlieren zu können. "Genau das Gegenteil wollen wir aber erziehlen", sagt Egli. "Denn eine angepasste Aus - und Weiterbildung für das Autofahren gibt Sicherheit und fördert die Lebensqualität." Der Kurs "Mobil sein - Mobil bleiben" findet am Mittwoch, 18. Juni und Donnerstag, 19. Juni, jeweils nachmittags ab 13.30 Uhr statt. 24 Teilnehmer können sich anmelden. Mitzubringen ist das eigene Auto. Ein weiterer Kurs findet im Herbst statt.

"Als die heutigen Senioren die Autofprüfung gemacht hatten, war ein ganz anderes Wissen gefragt, als wir es heute im Strassenverkehr benötigen", weiss Egli. "Vieles hat sich verändert: die Anzahl Verkehrsteilnehmer, Markierungen und Kreiselfahren. Zudem sind die Autos moderner geworden." in der technsichen und elektronischen Handhabung bestehe Informationsbedarf. Am Kurs, so der Fachmann, erhalte der Kursteilnehmer Sicherheit und Bestätigung für sein Können und lerne spielend und ohne Druck das Wesentliche dazu. Der Kurs wird für Personen ab 50 Jahre empfohlen.

Informationsveranstaltung

Bei strahlendem Wetter fand am Sonntag, 20. Januar 2008 die Informationsveranstaltung der Verkehrszentrum Tuggen AG statt. Über 60 interessierte Fahrlehrerinnen und Fahrlehrer der Region besichtigten die neu erstellte und sehr moderne Anlage.

Ivo Egli, Präsident des Verwaltungsrates, informierte über die Anlage und deren Ausrüstung, sowie über die Administration. Anschliessend erläuterte Toni Kalberer, Präsident der Genossenschaft und Mitglied des Verwaltungsrates, die Entstehung des Verkehrszentrums und den baulichen Werdegang. Er machte zudem auf mögliche fakultative Weiterbildungskurse für Auto, Motorrad und Lastwagen aufmerksam. Ende März bietet das Verkehrszentrum einen Tag der offenen Tür an und im April findet ein Frühlingseinfahrkurs für Motorradfahrer statt. An diesem Tag stellt BMW Schweiz ihre ganze Motrorradpalette zur Verfügung.

Als nächstes präsentierte Peter Frey, Chef-Moderator der Weiterausbildungs-Kurse (kurz WAB), die Übungen der obligatorischen WAB und zog eine erste Bilanz über die bereits durchgeführten Kurse.

WAB-Kurse sind zwei obligatorische Weiterausbildungstage, die ein Neulenker nach der bestandenen praktischen Prüfung innert 3 Jahren absolvieren muss. Es wird empfohlen, den ersten Kurs gleich im ersten Halbjahr nach der Prüfung zu absolvieren.

Ein bisschen Action gab es dann bei der Besichtigung des Areals, als ein Fahrlehrer einige Übungen vorzeigte. Und schlussendlich wurde dieser informative Anlass mit einem kleinen Apéro abgerundet.

Neueste Automobiltechnik getestet

Seit November des letzten Jahres ist das Tuggner Verkehrszentrum in Betrieb. Am Samstag präsentierte sich das Verkehrszentrum der Öffentlichkeit.

Von Reto Ruoss

Tuggen. – Mit neuester Automobiltechnik konnten die Besucher auf der Rundstrecke des Verkehrszentrums ihre Bremsreaktion testen und mit etwas Glück und Können einen Wettbewerbspreis gewinnen. Die vorhandenen Audi-Modelle luden ebenfalls dazu ein, verschiedenste Fahrwerke und Motoren auf Herz und Nieren zu testen. Am späteren Nachmittag demonstrierte der vierfache Tourenwagen- Schweizer-Meister Edi Kobelt seine Fahrkompetenz und fuhr einige Showrunden vor interessiertem Publikum. Wem dies doch alles etwas zuviel Technik und PS-Kraft war, konnte sich entweder an der Bar verköstigen oder sein Können am Fahrsimulator unter Beweis stellen: Ökonomisch fahren und schnelle Reaktionszeiten erreichen, hiessen da die Ziele.

Neue Kurse für Senioren Seit April bietet das Verkehrszentrum in Tuggen einmalig in der Schweiz die sogenannten WAB1- und WAB2-Kurse für Motorräder an. Laut Verwaltungsratspräsident Ivo Egli hielt sich der Ansturm auf die obligatorischen WAB1- und WAB2-Kurse für den Autoführerschein in Grenzen. «Das Gesetz schreibt nicht den genauen Zeitpunkt der Absolvierung vor», begründet Egli und ergänzt: «Beide Kurse müssen lediglich vor Ablauf des Führerscheins auf Probe innerhalb von drei Jahren absolviert werden.» Unter dem Motto «Mobil sein – mobil bleiben» bietet das Tuggner Verkehrszentrum im Rahmen eines Pilotprojekts auch einen Kurs für Senioren an. «Neben praktischen Fahr-Übungen werden auch Themen wie neue Verkehrsregeln, die richtige Ernährung, Neuerungen in der Automobiltechnik und körperliche Fitness behandelt », erklärte Egli weiter.